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Kanalcodierung
(channel coding) Codierverfahren, bei dem die Eigenschaft des Übertragungskanals (z.B. ein drahtgebundenes Fernmeldenetz oder ein Funkkanal) berücksichtigt wird, um die Redundanz gezielt zur Fehlererkennung und Fehlerkorrektur zu erhöhen. Im Gegensatz dazu reduziert die Quellcodierung die Redundanz. Meistens wird aus den zu übertragenden digitalen Datenblöcken (Nutzdaten) mittels spezieller mathematischer Funktionen eine Prüfsumme ermittelt, die diesen Nutzdaten in einem Vorspann hinzugefügt werden. Durch Korrelierung des Vorspanns mit der Prüfsumme im Empfänger und Vergleich des Resultates mit den empfangenen Nutzdaten sind Rückschlüsse auf die Korrektheit der empfangenen Nutzdaten möglich. Beispiele für Verfahren zur Kanalcodierung sind Interleaving, CRC und Faltungscodierung. S.a. Viterbi-Algorithmus.
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