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Digitale polare Modulation
Ein Signal verarbeitendes Verfahren für den Multimode-Funk, das die cartesischen Koordinaten eines Nutzsignal (also Sinus- und Cosinus-Information) mittels CORDIC-Prozessor in so genannte polare Koordinaten zerlegt, die ein digitales Abbild der Amplitude und Phase darstellen. Dieses Signal steuert einen Phasenmodulator, der einen phasenmodulierten Träger mit konstanter Hüllkurve generiert, unabhängig davon ob das ursprüngliche Nutzsignal eine konstante Hüllkurve (im Falle von Amplitudenmodulation) oder eine konstante Hüllkurve (bei frequenz- oder phasenmoduliertem Ursprungssignal) aufweist. Eine weitere Verstärkung ist nun ohne besondere Anforderungen an die Linearität der Verstärkerbausteine möglich. Das ermöglicht den Einsatz von digitalen Leistungsverstärkern (digital power amplifier, DPA), die nicht in der linearen Klasse A oder Klasse AB betrieben werden müssen und eine hohe Leistungseffizienz ausfweisen.
