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Clark-Element
(Clark cell, Clark element) Auch: Clarkzelle. Ein Normalelement mit einer Quecksilberkathode und einer Zink-Anode (auch aus Zinkamalgam). Als Elektrolyt dient eine gestättigte wässrige Zinksulfatlösung. Eine Paste aus Quecksilbersulfat dient als Separator/Depolarisator. Josiah Clark erfand das Element 1873/1874. Lord Raleigh verbessert es 1882, indem er ein H-förmiges Gefä? (ähnlich wie beim Weston-Normalelement) vorschlug. Bei 15 °C liefert das Element eine EMK von 1,4328 V. Es diente mehr als zwei Jahrzehnte als Spannungsnormal, das allerdings thermisch zu stabilisieren oder zu kompensieren war, denn es weist erhebliche Spannungsänderungen in dem Temperaturbereich von 10 bis 30 °C auf (der Temperaturkoeffizient der EMK beträgt in diesem Bereich im Durchschnitt –1,15 mV/°C). Vor allem aus diesem Grund ersetzte man die C. ab 1905 durch das weitaus stabilere Weston-Element (ab 1908 Internationaler Standard).