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Röhrenverstärker

Röhren-Netzgerät

Die Anodenspannung von ca. 160...180 V ist für die meisten Hobby-Anwendungen ausreichend, auch wenn in den Datenblättern der Röhren meist größere Spannungen (> 200 V) angegeben sind. Für Experimente mit Batterieröhren ist der Spannungsbereich 80...90 V vorgesehen.

Von Wolfgang Schmidt


Obwohl Elektronenröhren in der Elektronikindustrie schon seit langem keine Rolle mehr spielen, sind sie bei vielen Hobbyelektronikern nach wie vor beliebt (oder wiederentdeckt). Ein Grund dafür ist nicht zuletzt, dass Experimente mit Röhren gehr gut zum Verständnis elektronischer Wirkprinzipien beitragen können, da die Schaltungstechnik im allgemeinen einfacher und durchschaubarer als bei den Halbleiterbauelementen ist.

 

Röhren-NetzgerätDie Elektronenröhren stellen bekanntlich andere Anforderungen an die Stromversorgung, als wir es von den Transistoren und IC's gewohnt sind. Das Netzteil für Röhrenprojekte muss daher speziell konzipiert werden.

Für Versuchsaufbauten und Experimente ist ein entsprechendes Laborstromversorgungsgerät notwendig. Da ist zunächst die Heizspannung. Bei den sehr verbreiteten Röhren der E-Serie beträgt sie 6,3V, andere Röhren benötigen zum Beispiel 1,4 V, 4,0 V oder 12,6 V.

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