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Radioschaltungen

Die ersten Röhrenradios verwendeten die relativ einfache Audion-Schaltung. Die Röhre sorgt dabei zugleich für die Demodulation und die Verstärkung des HF-Signals. Sorgfältig aufgebaute Audion-Empfänger können die Empfangsleistung wesentlich teurerer Empfänger erreichen und besitzen oft einen besonders angenehmen Klang.

 

Kurzwellen-Audion mit der EF95

Der Kern eines Audion-Empfängers ist der Schwingkreis aus Spule und Drehkondensator. Der Frequenzbereich kann in weiten Grenzen durch die Daten der Spule verändert werden. Besonders einfach und handlich sind Spulen für den Kurzwellenbereich. Die Spule kann als freitragende Luftspule aus Schaltdraht hergestellt werden. Dazu wickelt man zwei mal 8 Windungen im gleichen Wickelsinn auf eine Mignon-Batterie und verbindet die gemeinsamen mittleren Anschlüsse zu einer Mittelanzapfung. Die Drahtenden sollen so um die Spule gewunden werden, dass sich eine mechanisch stabile Wicklung ergibt.

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