HF-Oszillatoren
Ein HF-Oszillator besteht aus einem Signalverstärker und einem Resonator mit ausgeprägter Resonanzfrequenz. Dies kann entweder ein Schwingkreis oder ein Quarz sein. Oszillatoren werden zum Aufbau von Empfängern und für Messzwecke eingesetzt.
ECO-Oszillator
Die Grundschaltung eines freischwingenden Oszillators wurde bereits beim Audion verwendet. Hier soll ein HF-Oszillator für Testzwecke aufgebaut werden. Die ECO-Schaltung (Electron Coupled Oscillator) bietet eine gute Entkopplung des Schwingkreises vom HF-Ausgang. Daher gibt es nur geringe Rückwirkungen, die die Stabilität negativ beeinflussen könnten.

Der ECO-Oszillator
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Die Schaltung verwendet eine Bandspreizung durch einen Parallelkondensator von 150 pF und den kleineren Teil des Doppeldrehkos mit 80 pF. Die Schwingkreiskapazität kann zwischen 150 pF und 230 pF im Verhältnis 1 : 1,5 verändert werden. Die Variation der Frequenz entspricht der Wurzel aus dem Kapazitätsverhältnis und beträgt ca. 1 : 1,24. Die absolute Lage der Frequenz hängt von der Induktivität der Spule ab. Mit der oben vorgestellten Audionspule kann z.B. der Bereich 7 MHz bis 8,7 MHz abgestimmt werden.
Der HF-Ausgang des Prüfoszillators kann mit einem beliebigen Empfängereingang verbunden werden und z.B. für Abgleicharbeiten eingesetzt werden.
Zusatzversuch:
Bestimmen Sie den Frequenzbereich durch Vergleich mit einem vorhandenen Kurzwellenradio und fertigen Sie eine Frequenzskala an.
Quarzoszillator
Ein Quarzkristall verhält sich wie ein Schwingkreis mit äußert geringer Dämpfung. Ein Quarzoszillator ist daher besonders stabil und genau. Hier wird das Triodensystem der ECF80 verwendet, um einen 6-MHz-Oszillator aufzubauen. Der Drehkondensator dient zum Feinabgleich und erlaubt eine Veränderung der Frequenz um ein bis zwei Kilohertz.

Ein Quarzoszilaltor
Untersuchen Sie das Signal des Oszillators mit einem Kurzwellenradio. Bei schwacher Kopplung kört man eine Interferenz mit dem AM-Rundfunksender auf 6005 kHz. Eine Abstimmung des Drehkos verändert das Interferenzpfeifen.
Zusatzversuch:
Überprüfen sie die Empfindlichkeit des Oszillators gegenüber Handkapazitäten. Wie stark oder gering reagiert die Frequenz auf die Annäherung mit der Hand.

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