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Franzis Röhrenradio:
Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen
Viele haben schon darauf gewartet, und seit Mitte November ist es lieferbar: Dieses nostalgische Kurzwellen-Radio ist ein echtes Röhren-Audion, wie es in der Anfangszeit der Radiotechnik gebaut wurde. Eine Hochfrequenzröhre im Empfangsteil sorgt für die hervorragende Empfangsleistung, während ein modernes Verstärker-IC die nötige Lautstärke bringt. Röhren wurden meist mit gefährlich hohen Anodenspannungen von über 100 V betrieben. Dieses Radio kommt jedoch mit einer Anodenspannung von 15 V aus.
von Burkhard Kainka
Es handelt sich um eine spezielle Hochfrequenzröhre mit besonders geringer Heizleistung.
Das Radio arbeitet mit einer Heizbatterie von 6 V und einer zusätzlichen Anodenbatterie von 9 V bei einer Anodenspannung bis 15 V.
Die 6J1 entspricht der europäischen EF95, die ebenfalls in der kommerziellen und in der militärischen Technik verwendet wurde, die aber nie in Radio- oder Fernsehgeräten für den Hausgebrauch eingesetzt wurde.
Erst nachdem die Röhre weitgehend durch Halbleiter ersetzt wurde ist es möglich geworden, Bestände aus der Blütezeit der Röhrentechnik auch für experimentelle Zwecke zu verwenden.
Hier ein Bild eines Probeaufbaus.
Erde und drei Antennenanschlüsse werden über Bananenbuchsen angeschlossen.
Das Poti in der Mitte ist der Rückkopplungsregler.
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