Einbau in das Kurzwellenaudion
von Burkhard Kainka
Ein Audion eignet sich als HF-Mischstufe, wenn ein stabiler Oszillator mit passender Frequenz einige kHz unterhalb oder oberhalb der DRM-Sendefrequenz hinzugefügt wird. Die vier mitgelieferten Quarze passen zu mehreren möglichen DRM-Frequenzen. Beachten Sie bitte, dass einige Sender nur zu bestimmten Zeiten aktiv sind und dass nicht jeder Sender an jedem Ort mit guter Signalstärke zu empfangen ist. Eine aktuelle Übersicht finden Sie in der Dream-Software.
Für einen optimalen DRM-Emfang ist es wichtig, dass das Oszillatorsignal eine höhere Signalspannung am Schwingkreis hat als das Empfangssignal. Das Audion arbeitet dann als Mischstufe mit guter Linearität. Der Oszillator muss also relativ stark gekoppelt werden, das Antennensignal relativ schwach. Oft ist der beste Empfang sogar ganz ohne Antenne möglich.
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Zusätzlich muss eine Verbindung vom NF-Ausgang des Empfängers zum Soundkarten-Eingang (Line In) hergestellt werden. Dazu befindet sich eine Klinkenbuchse auf der Oszillatorplatine. Das NF-Signal kann jeweils am Lautstärkepoti abgenommen werden. Verwenden Sie dazu den beiliegenden Elko.
Beim Kurzwellen-Retroradio kann die stabilisierte Betriebsspannung von ca. 2 V am Rückkopplungsregler bzw. der LED verwendet werden. Das NF-Signal soll am Lautstärkepoti abgenommen werden, also am Ausgang der ersten NF-Stufe. Ein Koppelkondensator trennt den Gleichspannungsanteil ab. Er ist nicht unbedingt erforderlich, weil der Soundkarteneingang ebenfalls Koppelkondensatoren hat. Mit dem Koppelkondensator kann das Audiokabel aber auch an beliebige andere Geräte angeschlossen werden.
Verdrahtung beim Kurzwellen-Retroradio
Der HF-Ausgang des Oszillators soll über einen Widerstand von 470 Ω an den Antenneneingang A2 angeschlossen werden. Der Widerstand kann direkt an die Empfängerplatine angelötet werden. An A3 kann dann eine externe Antenne angeschlossen werden. Da ihr Signal über einen kleinen Koppelkondensator von 10 pF (C2 auf der Audionplatine) geführt wird, ist das Antennensignal meist ausreichend klein. Man kann aber auch eine kurze Antenne an A1 anschließen oder sogar ganz ohne Antenne arbeiten.
Einbau in das Transistor-Audion
Anschlüsse an den Potis

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