Ratgeber: DRM
DRM-Platine, Aufbau und Test
Schließen Sie für einen ersten Test eine Batterie mit 1,5 V bis 6 V an und stecken Sie einen Quarz in die Fassung. Der Oszillator sollte nun auf der Quarzfrequenz schwingen.
von Burkhard Kainka

Das Schaltbild zeigt einen Quarz-Oszillator in Colpitts-Schaltung.
Der kapazitive Spannungsteiler mit C3 und C4 am Ausgang sorgt für eine Abschwächung des Ausgangssignals.
Hier kann z.B. ein HF-Kabel oder eine Loop-Antenne angeschlossen werden.
Die Schaltung verzichtet auf einen Bypass-Kondensator, sodass ein gewisser HF-Strom auch über die Versorgungsgleitungen fließt.
Bei einigen Versuchen kann ein zusätzlicher Bypass-Kondensator mit 100 nF extern zwischen GND und Betriebsspannung angeschlossen werden.
Die Anschlussspannung kann in weiten Grenzen flexibel gewählt werden. Der Oszillator schwingt bereits bei 1 V an, kann aber bis 9 V betrieben werden.
Die zusätzlich vorhandene 3,5-mm-Klinkenbuchse hat eine Verbindung zum Oszillator. Sie dient zur Verbindung mit einem Audiokabel. So wird die Verbindung zwischen Empfänger und PC hergestellt.
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Bauteile:
Quarz 2000 kHz
Quarz 5800 kHz
Quarz 6102 kHz
Quarz 9767 kHz
Platine
1 m Drahtlitze
T1 Transistor BC548B
R1 Widerstand 100 kΩ
R2 Widerstand 4,7 kΩ
C1 Keramischer Kondensator 22 pF
C2 Keramischer Kondensator 100 pF
C3 Keramischer Kondensator 100 pF
C4 Keramischer Kondensator 1000 pF
Bu1 Quarzfassung 3-polig
Bu2 Sterebuchse 3,5 mm
Audiokabel 3,5-mm-Klinkenstecker
Zusätzliche Bauteile für externe Verdrahtung
Elko 10 µF
Keramischer Kondensator 100 nF
3 Widerstände 470 Ω
Bestücken Sie die Platine mit den Buchsen und den elektronischen Bauteilen T1 (BC547), R1 (100 kΩ, braun, schwarz, gelb), R2 (4,7 kΩ, gelb, violett, rot), C1 (22 pF, Aufdruck 22), C2 (100 pF, 101), C2 (100 pF, 101) und C4 (1000 pF, 102).
Bu1 ist der Quarzhalter, der passende Quarz wird je nach Anwendung gesteckt.
Bu2 ist eine Audiobuchse zur Verbindung mit der PC-Soundkarte.
Die Anschlüsse L, 0 und R sind direkt mit der Buchse verbunden und erleichtern die externen Verbindungen.
Schließen Sie für einen ersten Test eine Batterie mit 1,5 V bis 6 V an und stecken Sie einen Quarz in die Fassung.
Der Oszillator sollte nun auf der Quarzfrequenz schwingen.
Empfangen Sie das Signal mit Ihrem Kurzwellenradio (Transistor-Audion oder Röhren-Audion). Der HF-Ausgang muss dazu nicht angeschlossen werden.
Es reicht den Oszillator in die Nähe des Radios zu halten.
Mit dem Kurzwellen-Audion finden Sie bei angezogener Rückkopplung eine laute Pfeifstelle.
Überprüfen Sie die Skala Ihres Kurzwellenempfängers und kalibrieren Sie das Radio entsprechend neu.
Verwenden Sie dazu mehrere Frequenzen um eine möglichst gute Übereinstimmung über den ganzen Bereich zu erhalten.
Empfangen Sie den Oszillator auf seinen Oberwellen.
Der 2-MHz-Quarz sollte auch auf 4 MHz , 6 MHz, 8 MHz usw. erscheinen.
Die Signalstärke nimmt mit der Frequenz ab. Dennoch können Sie Oberwellen bis in den UKW-Bereich nachweisen.
Halten Sie den Oszillator nahe an die Antenne eines UKW-Radios und verwenden Sie einen Quarz im Bereich 6 MHz.
Die 15-fache Frequenz bei 90 MHz kann noch als unmoduliertes Signal empfangen werden.
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