Ping-Pong selbst programmieren
von Burkhard Kainka
Wer ein STK500 oder ein ähnliches Programmiergerät hat kann eigene Programme auf der Pingpong-Platine laufen lassen. Für die Flash-Programmierung gibt es den sechspoligen ISP-Anschluss. Hier muss ein Pfostenstecker von der Rückseite her bestückt werden.
In der STK-Software muss der ATmega8 einegstellt werden. Und schon klappt die Verbindung!
Mit dem STK500 kann man nicht nur den Flash-Bereich überschreiben sondern auch die Fuses. Achtung, hier man man Fehler machen und sich die Platine abschießen. Wichtig ist, dass die Fuses auf den internen 8-MHz-Oszillator eingestellt sind. Am besten ändert man nichts an den Fuses.
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Falls doch mal etwas schief geht und man keinen Takt mehr hat, kommt das Programmiergerät nicht mehr an die Fuses heran. Man kann sich manchmal mit einem externen Taktsignal an PB6 oder PB7 helfen. Dann werden die Fuses wieder richtig eingestellt und danach geht wieder alles.
Software
Wenn Sie das Schaltbild genau angesehen haben, über Bascom oder eine andere Programmiersprache verfügen und etwas Erfahrung haben, können Sie nun gleich loslegen und eigene Software für die Platine entwickeln. Wenn Sie nach eigenen Versuchen den Originalzustand wieder herstellen wollen brauchen Sie die Software. Der Controller ist nicht gegen Auslesen gesperrt. Sie können also eine Kopie anlegen. Aber es gibt eine weitere Hilfe: Die originale Firmware wird hier für den privaten Gebrauch als Hex-Datei freigestellt.
Downlaod Pingpong.hex
Wenn Sie noch kein Pingpong besitzen, aber einen Mega8 und 120 LEDs in Ihrer Bastelkiste finden, können Sie im Prinzip das ganze Spiel nachbauen, z.B. in einer Großversion. Das ist für den privaten Einsatz auch ausdrücklich erlaubt. Wenn es funktioniert, schicken Sie bitte ein Foto an die ELO-Radaktion!
Frage zur Ansteuerung: Darf man beim Ping-Pong-Bausatz die LED´s statisch (dauerhaft) ansteuern oder können sie wegen zu hoher Ströme durchbrennen?
Antwort: Das ist erlaubt, wenn auch unangenehm hell. Die Vorwiderstände haben 100 Ohm, bei 4,5 V minus Diodenspannung und ca. 2 V an einer LED fließt ein Strom von 20 mA. Es kann also nichts kaputt gehen.

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