Ping-Pong Aufbau
von Burkhard Kainka

Das Gehäuse dient zugleich als Verpackung. Alle Bauteile befinden sich in einer Kunststoffschale, die mit einer zweiten transparenten Schale abgedeckt ist. Die obere Schale wird für die Montage benötigt. Klicken Sie die Platine in die Halteschale ein und montieren Sie diese dann mit beiden Potis mit Unterlegscheiben und Muttern in das Gehäuse. Die Anschlüsse der Platine müssen nach links zum Münzschlitz hin zeigen. Kontrollieren Sie von der Frontseite her ob das LED-Feld mittig hinter der Bildschirmöffnung platziert ist. Justieren Sie die Lage eventuell etwas nach und ziehen Sie dann erst die Poti-Muttern fest.

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Bereiten Sie vier Drahtabschnitte vor. Zwei einfache Drähte von 3 cm und 12 cm Länge sollen am Ende auf einer Länge von ca. 5 mm abisoliert und verzinnt werden. Die längeren Drähte von 15 cm sollen zusätzlich im Anstand 3 cm vom linken Ende eine freie Stelle erhalten. Schneiden Sie die Isolierung mit einem scharfen Messer vorsichtig ein und ziehen Sie sie etwas auseinander. Verzinnen Sie die freien Stellen ebenfalls. Falls dies Schwierigkeiten bereitet können Sie auch getrennte Drähte verwenden, die auf der Platine verbunden werden.

Löten Sie die beiden blanken Drähte an die Anschlüsse K1 und K2. Sie müssen durch die Befestigungsschale geführt werden. Am leichtesten gelingt dies, wenn Sie die Drähte am Ende verzinnen und dann heiß durch die Kunststoffschale stechen.

Ernst wenn die blanken Drähte angelötet sind sollen sie zu einem Münzkontakt gebogen werden. Biegen Sie die Drähte so, dass sie Abstand halten aber gleichzeitig von einer durchfallenden Münze berührt werden können. Führen Sie einige Tests durch um die Kontakte so zu justieren, dass eine Münze gerade leicht durchfallen kann.

Verbinden Sie die Anschlussdrähte des Batteriefachs mit der Platine. Achten Sie auf die Polarität: Der schwarze Draht (Minus) kommt an den GND-Anschluss am linken Rand, der rote Draht (Plus) kommt an den +4,5V-Anschluss der Platine. Auf der Platine befindet sich eine Verpolungsschutz-Diode. Falls Sie die Drähte vertauschen geht zwar nichts kaputt, aber das Display bleibt dunkel.

Damit ist das Spiel vollständig zusammengebaut. Nun kommt der große Moment des ersten Tests. Legen Sie dazu drei Batteriezellen ein. Verwenden Sie Mignon-Alkalizellen mit 1,5 V. Alternativ können auch Akkuzellen mit 1,2 V verwendet werden, wobei die Helligkeit des Displays dann etwas geringer ausfällt. Wenn alles richtig verbunden wurde erscheinen nun zwei Schläger auf dem Display, die mit den Potis bewegt werden können. Setzen Sie nun die Knöpfe auf und justieren Sie sie so, dass die Zeiger auf ihre Schläger zeigen. Drehen Sie dann erst die Madenschrauben fest.

Erst wenn alles richtig funktioniert montieren Sie auch die Streuscheibe vor dem Bildschirm. Dazu gibt es vier Klebepunkte, mit dem Sie die Scheibe auf das Gehäuse kleben können. Die Montage ist etwas kniffelig. Heben Sie die runden Schutzfolien vorsichtig mit einem Messer ab. Drücken sie die Folie dann so auf das Gehäuse, dass jeder Klebepunkt genau auf der Ecke der gelben Umrandung platziert wird.

Um den Magnet-Deckel des Spiels zu schließen muss die Montageschale am Rand etwas nach innen gedrückt werden. Dies kann stören wenn Sie später einmal die Münzen aus dem Gehäuse nehmen wollen. Schneiden Sie deshalb den nicht mehr benötigten Rand mit einem scharfen Messer oder mit einer Schere vorsichtig ab.
Und nun wird gespielt! Halten Sie einige Münzen bereit, mit denen jedes neue Spiel gestartet wird. Falls einmal eine Störung auftreten sollte, nehmen Sie bitte die Batterien heraus und legen Sie sie nach einer Minute neu ein. Damit wird ein vollständiger Reset des Mikrocontrollers durchgeführt.

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