Mega8-ISP-Programmer
Von Burkhard Kainka

Download: ISPmega8
Wer die PingPong-Platine selbst programmieren möchte braucht ein Programmiergerät. Wenn kein STK500 oder ein ähnliches Gerät vorhanden ist, bietet sich eine ganz einfache Lösung wie im Lernpaket Mikrocontroller an. Die ISP-Schnittstelle (In System Programming) wird einfach über einige Leitungen der seriellen Schnittstelle gebildet. Die hierfür angepasste Software bietet die grundlegenden Funktionen Flash und Terminal, das Verändern der Fuses ist jedoch gesperrt, damit möglichst keine Platine unbrauchbar wird.

Klaus Hagemann von AK Modul-Bus war so freundlich eine möglichst kleine Platine für den Adapter zu entwerfen. Diese wird jetzt fertig bestückt im ELO-Shop Bausätze & Module angeboten.


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Der Eagle-Entwurf zeigt die SMD-Bestückung. Die beiden 100-k-Widerstände sollen in der Endfassung ebenfalls mit 22 k bestückt werden, damit auch ein Programmierkabel eingesetzt werden kann (niederohmige Ansteuerung, hohe Taktfrequenz, siehe Labortagebuch).

Wenn man eine Platine in Auftrag gibt wird möchte man möglichst sicher sein, dass nicht noch ein Fehler drin ist. Deshalb hattee ich vorab ein Handmuster auf einer Lochrasterplatine aufgebaut, ebenfalls mit 22-k-Widerständen.

Die Platine kann man wahlweise von oben mit Pfostensteckern oder von unten mit einer Pfostenbuchse bestücken. Hier wurde eine Buchse verwendet. Der Adapter kann dann direkt auf den ISP-Stecker der PingPong-Platine aufgesetzt werden.

Also RS232-Kabel dran, Spannung „+4,5V" angelegt und Software gestartet.

Nach der Einstellung der verwendeten COM-Schnittstelle (z.B. COM1) wählt man die Flash-Registerkarte.

Ein Klick auf Hex > Flash öffnet ein Dateimenü. Die entsprechende Hex-Datei muss ausgewählt werden.

Diese Datei wird nun in den Controller gebrannt.

Am Ende erhält man eine OK-Meldung und das neue Programm läuft. Wenn man übrigens ins Terminal wechselt wird ein kurzer Reset ausgeführt, d.h. das Programm startet neu. Wenn das eigene Programm eine serielle Software-Schnittstelle an den passenden Ports benutzt kann mit dem Terminal über das gleiche Interface mit der Platine kommuniziert werden.
Literatur: Lernpaket Mikrocontroller
Ein SMD-Probeaufbau
Die Platine wurde vorab von den Auszubildenden der Firma Bürger-Electronic selbst geätzt und aufgebaut. Die Motivation war, eigene Mikrocontroller-Systeme ohne teure Programmiergeräte zu betreiben.


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