Derjenige Motor, der den „Bottich" dreht, soll in beiden Drehrichtungen gesteuert werden können.
Die komplette elektronische Schaltung für das Rührwerkmodell passt auf ein Steckboard.
Auf seiner linken Seite sind auf dem Bild außerdem zwei ICs sowie einige Widerstände und Kondensatoren zu erkennen.
Diese gehören zu den beiden folgenden Teilschaltungen.
Ein I2C-Baustein PCF8574 wird über Portb.6 und Portb.7 des ATMEGA8 angesteuert.
Mit seinen Ausgangssignalen P0, P1 und P2 werden jeweils die beiden Gleichstrom-Getriebemotoren des Rührwerkmodells geschaltet. Außerdem führen die Leitungen von diesen drei Pins über Vorwiderstände zu roten Leuchtdioden. Diese dienen an den Tastern vor dem LED-Display der Ping-Pong-Platine als Kontrollleuchten.
Im Schaltplan ist der Anschluss der Taster des „Bedienteils" für die Steuerung der Motoren des Rührwerkmodells zu sehen sowie eine der vier Teilschaltungen zur Entprellung der Signale der Taster und des Mikroschalters.
Wird Motor M1 mit dem zugeordneten Taster eingeschaltet, wird dies oben auf dem LED-Display veranschaulicht.
Beim Einschalten des Motors M2 wird dies auf dem Display unten angezeigt.
Im Bild sind gerade beide Motoren M1 und M2 eingeschaltet. Dies wird auch auf dem Display veranschaulicht.
Die Drehung der Läufer der Gleichstrom-Getriebemotoren wird auf dem LED-Display durch das kurzzeitige Anzeigen von Teilbildern simuliert.
Im abgebildeten Screenshot kann man aus diesen ersehen, dass sich bei ihrem fortlaufenden Anzeigen der Läufer von M1 entgegen dem Uhrzeigersinn und derjenige von M2 im Uhrzeigersinn „dreht".
Die oben erwähnte Simulation der Läuferdrehung geschieht selbstverständlich auch, wenn nur einer der Motoren eingeschaltet wird.
Das Listing in BASCOM AVR verwendet Teile des Listing LEDmatrix1.bas, das von Burkhard Kainka im ELO-Magazin veröffentlicht worden ist.
Es werden die auf der Ping-Pong-Platine noch frei zugänglichen Pins des ATMEGA8 Portb.6 und Portb.7 für die Kommunikation mit dem Baustein PCF8574 verwendet. Die Pins PortD.1, PortD2 und PortD.3 sowie ADC7 sind jeweils mit dem Ausgang einer von vier Entprellschaltungen mit einem NAND-Schmitt-Trigger des Ics CD4093 verbunden. Diese lassen sich in ähnlicher Weise wie im Schaltplan oben mit den Gattern dieses Bausteins aufbauen.
Wenn an ADC7 beim Betätigen des Mikroschalters(Schließer) ca. 5 V anstehen, wird der Anfangszustand wieder hergestellt, also es sind beide Motoren ausgeschaltet.
Wird einer der anderen drei Taster gedrückt, erfolgt der Sprung in eines der Unterprogramme.
Außerdem wird ein bestimmter Wert an den Baustein PCF8574 übertragen, über dessen Pins P0, P1 sowie P2 die Motoren sowie die Leuchtdioden an den Tastern geschaltet werden.
Dies hier ist ein Auszug aus dem Programmlisting:
...
Anfang:
Daten = 0
Gosub I2c_write
'Anfangszustand, Motoren aus
Gosub Ein
Do
If Pind.1 = 1 Then
Toggle Daten.0
Elseif Pind.2 = 1 Then
Toggle Daten.1
Elseif Pind.3 = 1 Then
Toggle Daten.2
End If
Dat = Daten
Gosub I2c_write
Select Case Dat
Case 0 : Gosub Ein
Case 1 : Gosub M2_r
Case 2 : Gosub M1_r
Case 4 : Gosub M1_l
Case 3 : Gosub M1r_m2
Case 5 : Gosub M1l_m2
End Select
Adw = Getadc(7)
If Adw > 500 Then
Daten = 0
End If
Loop
...
Die Teilbilder, die auf dem LED-Display der Ping-Pong-Platine angezeigt werden, wurden mit dem Programm „Supermustergenerator" entworfen.
Auf dem Bild sieht man die „bedienerfreundliche" Anordnung der Taster und des LED-Displays.
Gerade wurden der Taster links und der Taster rechts gedrückt. Dies wird unter diesen zusätzlich durch Leuchtdioden veranschaulicht.
Betätigt man den Mikroschalter, werden beide Motoren ausgeschaltet, und auf dem LED-Display wird „EIN" angezeigt.
Der „Bediener /die Bedienerin" kann erneut mit dem zugeordneten Taster die Drehrichtung von Motor M1 wählen, bevor der Motor M2 eingeschaltet wird.
Wenn man das Listing in Bascom-AVR geringfügig kürzt, lässt es sich auch noch mit der freien Demoversion der Software von MCS-Electronics kompilieren.
Bascom-Listing zum Beitrag hier herunterladen und für eigene Zwecke umgestalten.
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