Es wurden außer denjenigen im Lernpaket vorhandenen nur wenige zusätzliche Bauteile benötigt. Der Aufbau der Schaltung erfolgte auf dem darin vorhandenen kleinen Steckboard.
Einer der beiden Operationsverstärker in einem LM358 dient dabei als Spannungsfolger, um die über R3 an C1 anstehende Spannung des PWM-Ausgangs nur sehr wenig zu belasten.
Das zu untersuchende Bauteil wird über den Widerstand R4 mit Masse verbunden.
Im Kurzschlussfall (Verbindung des Pins ADC3 mit Masse(GND) fließen 5 mA, wenn am PWM-Ausgang eine Spannung von 5 V gemessen wird. Der Baustein LM358 wird von einer eigenen Spannungsquelle mit 9 V versorgt. Eine dreipolige Stiftleiste und ein Jumper dienen als Ersatz für einen Schalter.
Auch von einem der beiden Diodensysteme einer EAA91, einer Germaniumdiode, einer Schottkydiode, einem Widerstand von 10k und einer weißen LED lassen sich mit der oben dargestellten Schaltung Kennlinien aufnehmen.
Im Bild oben ist gerade die EAA91 angeschlossen. Es wird eine zusätzliche Spannungsquelle für ihre Heizung benötigt.
Die beiden Leitungen rechts über der EAA91 führen zu einer Batterie aus vier Monozellen mit Uges= 6V.
Das Programm in Visual Basic kann folgendermaßen bedient werden:
Nach dem Start kann links oben über dem Zeichenfeld eine Zahl für die COM-Nummer der Schnittstelle im Textfeld neben der Schaltfläche „Open COM" eingegeben und anschließend die betreffende Schnittstelle geöffnet werden.
Den Betrag der Spannung für den Attiny13 (im Bild: 5.00) kann man ändern, wenn am Pin Vcc des Mikrocontrollers eine geringere Spannung als 5,00 V gemessen wird.
Im Programm in Visual Basic wird ihr Wert bei der Berechnung der an ADC2 und ADC3 gemessenen Spannungen und der sich daraus ergebenden Spannung U und der Stromstärke I verwendet.
Gibt man sinnvolle ganzzahligen Werte in die Textfelder unter der Zeichenfläche und in dasjenige links unten („ZOOM-Faktor") ein, kann durch Drücken der Schaltfläche „U-Achse" die Einteilung dieser Achse vorgenommen werden. Es werden außer den Skalenstrichen auch die gewählten Anfangs- und Endwerte (im Bild 0 bzw. 3) eingetragen.
Nach Festlegen der Nummer für die Farbe mit dem Schieberegler unter der Zeichenfläche kann man links neben ihr in ein Textfeld einen ganzzahligen Wert eintragen, um damit die Breite der darzustellenden Linien einzustellen.
Nun kann die Kennliniendarstellung nach Drücken der Schaltfläche „Kennlinie starten" in der gewählten Farbe erfolgen.
Anschließend kann man nach Drücken eines der fünf Schaltflächen rechts neben dem Zeichenfeld in dem Textfeld darunter in der gleichen Farbe wie die gerade dargestellte Linie eine kurze Bezeichnung für das gerade untersuchte Bauteil eingeben.
In Textfeldern oben werden während der Kennlinienaufnahme die gemessenen bzw. berechneten momentanen Spannungs- und Stromwerte sowie außerdem über dem Schieberegler links oben dessen augenblickliche Position und der dazu gehörende Betrag der Spannung am PWM-Ausgang angegeben.
Im Listenfeld oben rechts werden zusätzlich neben dem gerade vom PC an den Attiny13 zur PWM-Ausgabe übertragenen Byte der ermittelte Wert für Spannung und Stromstärke eingetragen.
Durch Änderung der Werte in den Textfeldern neben dem Listenfeld können der geringste und der größte Wert für die PWM-Ausgabe festgelegt werden.
Sollen wie im Bild nacheinander Kennlinien von verschiedenen Bauteilen dargestellt werden, wird durch Drücken der Schaltfläche „RESET" zunächst der Anfangswert (im Bild: 1)wieder eingestellt.
Nach Auswechseln des Bauteils gegen ein anderes und Wahl einer anderen Farbe kann die nächste Kennliniendarstellung erfolgen.
Von den Linien können z. B. mit den Tasten ALT + Print Screen (Druck) Screenshots gemacht und in Dokumentationen verwendet werden
Download der Dateien zum Programm in Visual Basic
Download des Schaltplans zum Beitrag
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