Eingänge
von Burkhard Kainka
Bisher wurden nur die Ausgänge untersucht. Aber auch Eingänge sind wichtig, um z.B. Schalter abzufragen oder auf andere externe Ereignisse reagieren zu können. Das Programm Seral.prc zeigt den Zustand des Eingangs CTS an der seriellen Schnittstelle. Am Anschluss liegen auch noch die Eingänge GPI1 und GPI2, die aber leider nicht am Schnittstellenkabel angeschlossen ist. Die ersten Versuche beschränken sich daher hier auf den Eingang CTS.
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Zuerst soll CTS mit RTS verbunden werden. Das CTS-Fenster zeigt dann immer den Zustand der Leitung RTS. Man kann RTS einschalten und findet auch an CTS einen H-Pegel. Genauso wird auch ein L-Pegel weitergeleitet. Eine Trennung der Verbindung zeigt in jedem Fall L. Es handelt sich also um einen Eingang mit einem gewissen Eingangswiderstand, der im Ruhezustand die Spannung null hat. Wenn es nur darum geht, den Zustand eines Schalters abzufragen, kann auch der Ausgang DTR verwendet werden.

Anschluss eines Schalters
Nun stellt sich die Frage, welchen Eingangswiderstand CTS hat. Eine Strommessung in der Verbindungsleitung RTS-CTS zeigt je nach Polarität des Ausgangs + 1 mA und - 1 mA. Der Eingangswiderstand liegt also bei ca. 5 kOhm. Aber braucht man wirklich so viel Strom um dem Eingang einen H-Zustand zu melden, oder geht es auch mit etwas weniger als 5 V?

Messung der Schaltpegel
Das Ergebnis der Messung zeigt einen eindeutigen High-Pegel ab etwa 1,5 V. Die Spannung am Eingang muss dann bis auf ca. 1 V absinken, um wieder als Low-Pegel erkannt zu werden. Man findet hier also die übliche Eingangshysterese, die auch bei der seriellen Schnittstelle des PC beobachtet wird.
Wenn ein Schaltkontakt über längere Zeit beobachtet werden soll, kann aus Gründen der geringeren Stromaufnahme ein Vorwiderstand von 10 kOhm in Reihe zum Schalter verwendet werden, An der Eingangsleitung CTS entsteht dann noch ein sicherer Schaltpegel von 2 V.

Schalterabfrage bei verringertem Eingangsstrom
Zusätzlich zum Eingang CTS gibt es die beiden Eingänge GPI1 und GPI2. Über GPI1 wird ein Interrupt ausgelöst, über den der Palm aufgeweckt werden kann und einen Hotsync-Vorhang startet. GPI2 steht für eigene Versuche zur Verfügung. Allerdings unterscheidet sich die Ansteuerung zwischen den einzelnen Modellen, sodass für jedes Gerät spezielle Software nötig wird.
Literatur: Das große PIC-Micro Handbuch

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