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Grundlagen der Elektronik

Messen- was und wie

Um in der Umwelt etwas zu verändern, muss man den aktuellen Istzustand erfassen - oder einfacher: Vor dem Heizen steht die Erkenntnis, dass es kalt ist. Bereits bei diesem einfachen Beispiel hat ein Messvorgang stattgefunden. Es wurde die eigene
Körper(außen)temperatur mit der Umgebungstemperatur verglichen und festgestellt, dass die Umgebungstemperatur geringer ist. Dem Ergebnis des Messvorgangs folgt dann eine Reaktion des Systems: das Heizen.

von Gert Schönfelder, Cornelius Schneider


Ein Messvorgang ist also immer Voraussetzung für eine gezielte Veränderung der Umwelt.
Die Genauigkeit dieser Veränderungen hängt aber stark von der Genauigkeit der Erfassung der Ist-Zustände ab, also von der Qualität der Messung.
Unsere Umwelt ist aber rechnerunfreundlich und tritt uns allgemein in analoger Form entgegen. Das bedeutet, dass alle Erscheinungen eine unendlich feine Stufung besitzen.
Der Messvorgang hat damit die Aufgabe, diese Stufung in eine für uns nutzbare Form zu übertragen, was durch einen Vergleich mit einem „Normal" erfolgt. Die Genauigkeit dieses Vergleichsvorgangs und des „Normals" ergeben zusammen die Genauigkeit
der Messung.

Grundstrucktur eines MessvorgangsMessen ist also ein Vergleichen von Größen. Dieser Vergleich kann analog oder digital, direkt oder indirekt erfolgen.

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