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Lernpaket MSR- DLL-Programmierung

DLL-Code

Mit Delphi kann eine Windows-Funktionsbibliothek (Dynamic Linc Library, DLL) für den Einsatz in unterschiedlichen Programmiersprachen programmiert werden. Insbesondere bei der Arbeit mit Visual Basic ist dies ein einfacher und problemloser Zugang zur seriellen Schnittstelle.

von Burkhard Kainka


Der Quelltext einer DLL unterscheidet sich kaum von dem eines normalen Programms.
Erzeugt man in Delphi ein neues Projekt und wählt dazu den Typ DLL, dann erscheint bereits der Rahmen mit dem Schlüsselwort library am Anfang. Nun können wie gewohnt mit uses die verwendeten Units angegeben werden. Dann folgen die globalen Variablen.

 

Der Anfang der DLL

library RSCOM;
uses Windows, SysUtils, Classes;
var SaveExit: Pointer;
PortHandle: THandle;
StartTime: Int64;
TimeUnit: Real = 0.000838;

 

Es folgen die einzelnen Prozeduren und Funktionen. Für die Übergabe der Parameter aus anderen Programmiersprachen ist der Zusatz stdcall wichtig.
Er bewirkt unter anderem, dass Parameter nicht in Registern, sondern auf den Stack übergeben werden. Wenn mehr als ein Parameter an eine Prozedur oder Funktion übergeben werden soll, bewirkt diese Einstellung, dass Parameter in der Reihenfolge von rechts nach links übergeben werden.

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