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Stromversorgung:Längsregler

Längsregler

Der entscheidende Nachteil der einfachen Stabilisierung mit einer Zenerdiode ist der schlechte Wirkungsgrad. Er kann weitgehend vermieden werden, wenn man der Zenerdiode einen Transistor in Kollektorschaltung (Emitterfolger) nachschaltet. Die Zenerschaltung muss dann nur den geringen Basisstrom aufbringen. In weiten Grenzen ist daher der aus der Stromquelle entnommene Strom kaum größer als der Ausgangsstrom der Schaltung.

von B. Kainka,

 

Die wesentlichen Verluste treten im Längstransistor auf und hängen nur von der Differenz zwischen Eingangsspannung und Ausgangsspannung ab. Wenn die Eingangsspannung doppelt so hoch wie die Ausgangsspannung ist, beträgt der Wirkungsgrad fast 50 %.

 

Längsregler

Ein Transistor als Längsregler

Bei der Schaltung muss beachtet werden, dass die Ausgangsspannung um die Basis-Emitterspannung von ca. 0,6 V unterhalb der Zenerspannung liegt.

Die kleinste Eingangsspannung muss daher um einiges über der Ausgangsspannung liegen, damit diese Differenz und eine gewisse Mindestspannung am Widerstand gegeben ist.

Für eine Ausgangsspannung von 5 V sollte eine Eingangsspannung von über 7 V vorliegen.

Verwendet man ein Netzteil mit Gleichrichter und Siebelko, ist zu bedenken, dass die tiefsten Einbrüche der Rest-Wechselspannung über diesem Grenzwert liegen müssen, um sie vollständig ausregeln zu können.

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