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Operationsverstärker:

OPV-Grundschaltungen

OP-Schaltungen lassen sich prinzipiell sehr einfach verstehen und berechnen. Natürlich gelten die Berechnungen immer nur unter idealen Bedingungen. Neben dem OP selbst sind nur zwei Widerstände erforderlich. Damit kann der Spannungsverstärkungsfaktor auf sehr einfache Weise eingestellt werden. Die Verstärkung kann wie folgt berechnet werden:

von Günter Spanner


Die einfachste Verstärkerschaltung ist der invertierende Verstärker:

 

OPV GrundschaltungenNeben dem OP selbst sind nur zwei Widerstände erforderlich. Damit kann der Spannungsverstärkungsfaktor auf sehr einfache Weise eingestellt werden. Die Verstärkung kann wie folgt berechnet werden:

 

Dies gilt, da nach der 1. goldenen Regel der invertierende Eingang die gleiche Spannung hat wie der nicht-invertiernde und somit auf Massepotential (= 0V) liegt. (Das Minuszeichen in Gl. 2 ergibt sich, da der Spannungspfeil von Ua in Gegenrichtung durchlaufen wird).

Falls also der nicht-invertierende Eingang des OPs auf Masse liegt, und der OP nicht im Sättigungsbereich arbeitet, liegt auch der invertierende Eingang auf Massepotential.

Man spricht hier auch von einer virtuellen Masse.

 


Wegen der 2. goldenen Regel fließt kein Strom in den invertierenden Eingang, damit gilt I1 = I2 und somit:

 

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