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Lötkurs 4: Fädeltechnik

von B. Kainka

 

Literatur: Das große Elektronik-Praktiker-Buch

 

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Zum ordentlichen Aufbau einer Schaltung mit einer eigenen Platine gibt es hauptsächlich zwei Alternativen: Streifenplatinen und Lochrasterplatinen mit Fädeldraht. Die Fädeltechnik eignet sich auch für größere Projekte. Man spannt dünne, lackierte Kupferdrähte zwischen den Lötpunkten. Der Lack schmilzt an den Stellen, wo der Draht verzinnt wird. Etwas Übung kann nicht schaden, deshalb wird das Verfahren hier an einer nicht mehr gebrauchten Platine gezeigt. Ein Fädeldraht soll zwischen zwei vorhandenen Lötpunkten gelegt werden.

 

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Der Fädeldraht wird zunächst am Ende verzinnt. Je nach Temperatur des Lötkolbens dauert es eine bis drei Sekunden, bis der Lack geschmolzen ist. Der verschmorte Lack bildet Rückstände an der Lötspitze, die regelmäßig gesäubert und mit frischem Zinn versehen werden muss.

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