Hochfrequenzleistung auskoppeln
B. Kainka/ G. Wahl, aus dem Lernpaket Tesla-Energie
Bisher lag die LED als Spannungsindikator direkt am Ausgang der HF-Endstufe. Um noch deutlicher zu demonstrieren, dass sich eine hohe HF-Spannung im Schwingkreis aufbaut, soll nun eine zweite Koppelspule eingesetzt werden, um Energie aus dem Kreis auszukoppeln. Stellen Sie eine zweite Koppelspule her, die für die folgenden Versuche mindestens 80 mm lange Anschlussdrähte haben sollte.

Energieauskopplung über eine zweite Koppelspule
Der Aufbau erfordert einen neuen Abgleich der Resonanz. Nun leuchten beide LEDs. Auch an der zweiten LED werden Sie ein scharfes Maximum der Helligkeit feststellen.

Transformatorkopplung für die zweite LED
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Zusatzversuch 1: Entfernen Sie die erste LED am Ausgang der HF-Endstufe. Nun müssen Sie eventuell den Schwingkreis neu abstimmen, weil jede LED auch eine Kapazität hat und die Frequenz etwas nach unten zieht. Die verbleibende LED leuchtet dann heller, d.h. mehr Leistung wird über den Schwingkreis ausgekoppelt.
Zusatzversuch 2: Erhöhen Sie die Betriebsspannung um die Ausgangsleistung und damit die Helligkeit der LED zu vergrößern. Schalten Sie zwei oder drei 9-V-Blöcke in Reihe. Verbinden Sie die Batteriepole über zwei getrennte Batterieclips, wobei von einem nur der rote Draht (Plus) und vom anderen nur der schwarze Draht (Minus) angeschlossen wird.

Reihenschaltung von zwei Batterien.
Zusatzversuch 3: Verringern Sie die Kopplung zur Endstufe und zur LED, indem Sie die Koppelspulen teilweise aus der Schwingkreisspule ziehen. Der Schwingkreis selbst hat dann eine höhere Güte und erreicht eine größere Resonanzspannung. Sie erkennen die geringere Bandbreite.
Zusatzversuch 4: Ziehen Sie die Auskoppelspule aus dem Schwingkreis und nähern sie seitlich an den Kreis. Auch etwa 5 mm neben der Kreisspule wird noch genügend Spannung induziert, um die LED zum Leuchten zu bringen.
Literatur: Hochfrequenz Messpraxis

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