Messtechnik-Kurs mit dem Conrad-Adventskalender
von B. Kainka
Wenn Sie an diesem Kurs teilnehmen wollen, brauchen den Kalender und ein Messgerät. Ich möchte das digitale Multimeter einsetzen, das auch im Lernpaket Einstieg in die Elektronik besprochen wurde.
1. Dezember: Messung der Batteriespannung
Stellen Sie das Messgerät auf den Bereich 20 V Gleichspannung ein. Das schwarze Kabel soll in COM gesteckt werden, das rote in die mittlere Buchse. So kann man die Kabel nicht verwechseln: Der Minuspol ist schwarz, der Pluspol rot.

Halten Sie das Messgerät direkt an die Batterie. Wenn die Batterie frisch ist, wird das Messgerät etwas mehr als 9 V anzeigen. Schießen Sie den „Schalter", verbinden Sie also den Schallwandler mit der Batterie. Auch an den Metallflächen können Sie nun etwa 9 V messen.

Die Regel lautet: Parallel geschaltete Elemente haben die gleiche Spannung.
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Vertauschen Sie die beiden Kabel des Messgeräts. Es zeigt nun -9 V. Die Richtung der Spannung ist eine Frage des Bezugspunkts. Oft verwendet man den Erdanschluss als Bezugspunkt. Die kleinen Versuche sind jedoch nicht geerdet. Am Sinnvollsten ist es daher, wenn grundsätzlich gegen den Minuspol der Batterie als Bezugspunkt gemessen wird.

Falls Sie zwei oder drei Batterien haben, können Sie sie in Reihe schalten und verschiedene Spannungen messen, je nach dem welchen Bezugspunkt Sie wählen. Mit drei Batterien sind viele Ergebnisse möglich: +9V, - 9 V, + 18 V, - 18 V, +27 V und - 27 V.
Literatur: Elektronik ohne Ballast
Ein Tipp zur Lautstärke des Piezo-Wandlers
Im Handbuch steht der folgende Hinweis: Allgemein ist das Geräusch nicht sehr laut, wenn der Wandler einfach in der Luft hängt. Man kann aber ein Stück Pappe oder Papier als Membran verwenden oder das Plättchen auf eine Tischfläche drücken. Damit wird das Knacken lauter.
Verwenden Sie z.B. eine Postkarte, schneiden Sie zwei Schlitze und klemmen Sie den Wandler dort ein:


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