Elektronik Kalendar:
Conrad Adventskalender 2009
Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Elektronik-Kalender. Der Schwerpunkt heißt diesmal: LEDs. In enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller haben wir die Bauteile ausgesucht. Die Frage war: Gibt es besondere LEDs, die für alle interessant sein könnten?
von Burkhard Kainka
Das Ergebnis hat mich überzeugt: Neben den „ganz normalen" roten, gelben und grünen 5-mm-LEDs enthält der Kalender folgende Highlights:
Eine orange LED mit besonders schönem Farbton
Zwei rote Blink-LEDs
Eine Rot/Grün-LED
Eine UV-LED
Eine RGB-Automatik-Farbwechsel-LED
Weil ich mehrere Muster überprüfen musste bin ich jetzt der stolze Besitzer einer ganzen Sammlung besonderer LEDs und weiterer Bauteile. Das Bild zeigt die Bauteile aus ca. drei geplünderten Kalendern.
Da ich selbst schon alles mehrfach ausprobiert habe traue ich mich fast gar nicht mehr zur Disziplin aufzurufen: Bitte beginnen Sie erst pünktlich am ersten Dezember.
Dann wird es in ELO an jedem Tag eine Vorstellung des aktuellen Experiments geben.
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Interessant ist, dass man mit den „besonderen" LEDs die „normalen" modulieren kann. Mit der richtigen Schaltung lassen sich alle LEDs aus dem Kalender gemeinsam betreiben und damit zum Blinken bringen.
AVI-Film: Alle LEDs in Aktion
Klar, mit dem Kalender hat man nicht nur eine Menge Spaß, sondern man lernt auch so ganz nebenbei noch einiges. Wenn Sie Zeit und Lust haben Ihre Kenntnisse zu überprüfen finden Sie die entsprechenden Prüfungsfragen in der Franzis-Akademie.
Ein Hinweis von Wolfgang Triebig
An verschiedenen Tagen werden Schaltungen aufgebaut, bei denen eine normale LED mit einer Blink-LED in Reihe geschaltet wird. Damit sollen beide LEDs im Takt blinken. Allerdings flackern meine LEDs zwischen hell und dunkel, da der Dunkelstrom der Blink-LED ausreichend groß ist um Licht aus der LED zu locken. Während bei der roten LED die Dunkelphase mit etwas Wohlwollen als solche erkennbar ist, ist die grüne LED schon recht hell.
Abhilfe (natürlich aus dem Material des Adventskalenders) schafft ein Widerstand parallel zur normalen Leuchtdiode. Der passende Wert kann durch experimentell ermittelt werden. Ist der Widerstandswert zu groß, tritt der gewünschte Effekt nicht ein. Ist der Widerstandswert zu klein, bleibt die LED ganz aus.
Ich habe mit folgenden Werten Erfolg:
LED rot: 470 Ohm oder 1000 Ohm
LED grün: 1000 Ohm oder 2200 Ohm
Synchronisatzin von Blink-LED, von Jürgen Heidbreder
Meinen Glückwunsch zur Idee des diesjährigen Adventskalenders! Ich muss gestehen, dass ich schon weit komplexere Schaltungen aufgebaut habe, als LEDs zum Blinken zu bringen, aber weil ich den Kalender beim Conrad nicht mehr bekam, stellte ich eben aus den vorhandenen Vorräten einen eigenen zusammen.
Und, ich habe Riesen-Spass daran! Keine Idee ist zu einfach, als dass man sie einfach machen muss, um anschließend mit einem 'Aha' belohnt zu werden. Beispiel RGB-LED: eine blinkt und wechselt schön durch die Farben. Eine zweite blinkt in einer leicht unterschiedlichen Frequenz.
Schaltet man aber zwei direkt parallel, synchronisieren sich beide auf genau die selbe Blinkfrequenz.
Das klappt erstaunlicherweise bei 9V nur bei einem gemeinsamen Vorwiderstand von 2,2k. Weniger oder mehr verhinderte die synchronisation. Schnell die Schaltung nochmals auf dem Basteltisch aufgebaut und mit einem Datenerfassungsgerät (DAQ-1000 von Meilhaus) als Oszi-Ersatz die LED-Spannung angeschaut: es gibt mehrere charakteristische Spannungs-Niveaus, die die aktuelle Leuchtfarbe verraten. Durch eine kurze Zeitspanne, bei der die Spannung stark ansteigt, synchronisieren sich die zwei LEDs. Das Excel-Blatt habe ich beigefügt.
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