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Elektronik - Grundlagen. Gleichstrom

Lineare Bauelemente im Gleichstromkreis

Hier soll der Begriff »linear« genauer definiert werden

von Leonhard Stiny

 

Definition des Begriffes »linear«

Hier soll der Begriff »linear« genauer definiert werden. Ein Bauelement nennt man linear, wenn gilt:

  1. Wirkung(n*Ursache) = n*Wirkung(Ursache)
  2. Wirkung(Ursache1) +Wirkung(Ursache2) =Wirkung(Ursache1 + Ursache2)

In Worten:

  1. Die Wirkung der n-fachen Ursache ist gleich der n-fachen Wirkung der einfachen Ursache.
  2. Die Summe der Wirkungen von Ursache 1 und Ursache 2 ist gleich der Wirkung aus der Summe beider Ursachen.

Dieser Zusammenhang wird als sogenanntes Überlagerungsprinzip (Superpositionsprinzip) bezeichnet.
Beispiel: Durch einen ohmschen Widerstand mit konstantem Wert fließt bei n-facher Spannung auch ein n-facher Strom.

 

Es gilt:
Definition des Begriffes »linear«

Durch einen Widerstand fließt bei n-facher Spannung ein n-facher Strom

 

Durch einen Widerstand fließt bei n-facher Spannung ein n-facher Stom.

 

 

Die Summe der Ursachen ergibt die Summe der Wirkungen

 

Die Summe der Ursachen ergibt die Summe der Wirkungen

 

Für ein lineares Bauteil gilt folgendes Kennzeichen:

  • Der Strom durch das Bauteil ist unabhängig von Höhe und Richtung des Stromes.
  • DerWiderstand des Bauteiles ist somit konstant und unabhängig vom Strom.

Lineare Bauelemente und Schaltungen aus linearen Bauelementen (lineare Netzwerke, auch lineare Systeme genannt) lassen sich mit einfachen Methoden berechnen.

Anmerkung: Das lineare Verhalten von Bauelementen ist eine Idealisierung, die in der Realität nur für begrenzte Bereiche der Spannungen und Ströme (und auch dann nur näherungsweise) zutrifft.

 

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