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Elektrotechnik - Grundlagen - Magnetismus:

Grundlagen des Magnetismus

Ein Magnet ist ein Stahlstück, welches Eisen und Stahl anzieht. Die Anziehungskraft heißt Magnetismus. Die zu den Metallen gehörenden Elemente Eisen, Nickel und Kobalt zeigen deutliche magnetische Eigenschaften. Der
Magnetismus dieser Stoffe wird daher Ferromagnetismus (von lat. ferrum = Eisen) genannt, die Stoffe sind ferromagnetisch. Im Gegensatz hierzu sind z. B. Kupfer und Aluminium keine magnetischen Stoffe.

von Leonhard Stiny

 

Außer natürlichen Magneten (Eisenerzstücke) gibt es künstliche Magnete aus Stahl oder bestimmten Legierungen in Form von z. B. Stabmagneten, Hufeisenmagneten oder Magnetnadeln. Magnete üben aufeinander anziehende und abstoßende Kräfte aus. Ähnlich wie bei der elektrischen Ladung gibt es zwei Pole. Die Pole eines Magneten sind die Gebiete der stärksten Anziehung bzw. Abstoßung an den beiden Enden des Magneten. Da die Erde selbst ein Magnet ist, richtet sich ein drehbar gelagerter Magnet (z. B. eine Magnetnadel auf einer Spitze ruhend) in geografische Nord- Südrichtung aus. Denjenigen Pol des Magneten, der nach Norden zeigt, nennt man Nordpol, den anderen Südpol.

 

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