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Induktivität mit dem Oszilloskop messen

von B. Kainka

 

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Für den Bau einer Speicherdrossel mit ca. 470 µH habe ich keinen kleinen Ringkern (ausgebaut aus einer Energiesparlampe) bewickelt. Bei einem unbekannten Kern weiß man nie, welche Induktivität dabei herauskommt. Deshalb kam wieder eine bewährte Messmethode mit dem Oszilloskop zum Einsatz: Ich löte einen bekannten Kondensator an die Spule und verbinde den Parallelschwingkreis mit dem Oszilloskop. Das heiße Ende wird dann nahe an den 1-kHz-Rechteckausgang des Oszis gelegt oder ich benutze einen sehr kleinen Koppelkondensator (< 100 pF). Dabei entstehen freie Schwingungen auf der Resonanzfrequenz.

 

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