Ma-Vin in BASCOM-AVR programmieren
von B. Kainka
Literatur: Lernpaket Mikrocontroller
Der Ma-Vin arbeitet mit einem ATmega128. Da juckt es natürlich in den Fingern, eigene Programme auch mit „normalen" Programmiersprachen zu entwickeln. Ich würde z.B. gern BASCOM einsetzen. Dazu muss man aber zuerst einmal wissen, wie die einzelnen Module angeschlossen sind.
Das Ma-Vin Robotics Lab arbeitet im Hintergrund mit C-Programmen und Win-AVR. Und der erzeugte Quelltexte main.c wird offen gelegt. Mit Source / Source View kann man sich alles ansehen.
Aus dem Quelltext geht hervor, dass das LED-Modul an der Position 1 über die Anschlüsse PB0 bis PB3 gesteuert wird, und zwar invertiert, d.h. ein Low-Pegel schaltet die entsprechende LED ein.
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Im Prinzip unterstützt der Hersteller die Entwicklung eigener Programme mit Win-AVR. Dazu kann man besondere Download-Programme und weitere Infos anfordern. Aber man kann sich die wichtigsten Informationen schon mal vorab selbst zusammensuchen. Und man muss einen kleinen Trick anwenden um dem Programm ein eigenes Hex-File unterzuschieben.
Im Verzeichnis C:\Programme\MA-VIN\usercode findet sich ein Quelltext main.c und das entsprechende Ausgabe-File main.hex. Dieses wird nur dann übertragen, wenn es gerade vorher übersetzt wurde. Man muss also im gleichen Verzeichnis seinen eignen Basic-Quelltext unter dem Namen main.bas anlegen.
Nun muss man pro forma ein beliebiges Programm im Robotics Lab kompilieren, damit die Downloadfunktion aktiviert wird. Jetzt übersetzt man den eigenen Quelltext main.bas mit BASCOM-AVR und überschreibt damit das File main.hex. Dann wird der Downlaod ausgelöst. Das Robotics Lab denkt vielleicht, es überträgt sein gerade kompiliertes Programm, tatsächlich aber ist es das übersetzte Basic-Programm.
Was das Programm tut ist leicht zu erkennen. Es bildet ein Lauflicht mit den vier LEDs am Steckplatz 1.

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