Der FM-Transmitter im Elektronik-Labor
Von Wolfgang Hartmann

Ein einfacher Weg, die Umsteckerei von Verbindungen am Elektronik-Arbeitsplatz zu reduzieren, ist Audio-Signale mit einem Transmitter umzuleiten. So wird der Ausgang eines Empfängers mit dem Audio-Eingang des Transmitters verbunden und die FM-Übertragung auf einen Empfänger im Labor ist fertig.
Zumeist haben viele Löter ein altes Autoradio installiert, das als Basis des Rundfunkempfangs nützlich ist. Zumeist wird es bei Empfangsversuchen nicht beschäftigt und steht still. Nun benutze ich dieses, um aus Empfängern, an denen ich etwas ausprobiere, zu testen. Das vielfache Umstecken von Audioleitungen zu und von Soundkartenanschlüssen unterbleibt.
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Im Internet gibt es eine Unzahl von Transmittern, die preislich sehr günstig zu liegen scheinen. Man sollte darauf achten, ein Modell zu kaufen, das nicht in die Antennenleitung eingeschleift wird sondern eines, das bei Nähe zum Empfänger direkt auf den Empfängereingang sendet.
Bitte auch beachten, dass eine gute Einstellbarkeit von FM-Frequenzen möglich ist und wirklich freie Stellen im FM-Band gefunden werden.
Bei dem bei mir vorhandenen Transmitter habe ich die Autobuchse für die Stromversorgung entfernt und führe dem Modul über eine kleine Arzneimitteldose eine Spannung von ca. 12 Volt = Autoradio-Spannung zu.

Alles findet Platz in der Dose, Spannungsregler und auch die Anzeige-LED für die Betriebsbereitschaft. Bleibt nur noch anzumerken, dass man den Audio-Pegel optimieren kann. Viel Spaß bei der Suche eines freien Senderplatzes!
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