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Tipps & Tricks: Elektonische Bauteile
Akku einer Solar-Armbanduhr wiederbelebt
Eine Solaruhr lag zu lange herum und konnte auch mit bestem Sonnenschein nicht wieder geladen werden. Der kleine Akku in Knopfzellenform kam in Verdacht, wäre aber sehr teuer gewesen. Es könnte sich um einen Lithium-Akku handeln. Üblicherweise werden diese mit einer ausgefeilten Ladeelektronik betrieben, die Über- und Unterladen verhindert.
von Burkhard Kainka
Das Problem: Wenn ein Li-Akku unter 2,7 V entladen ist, darf er nicht normal geladen werden, sonst besteht Explosionsgefahr.
Zum Vergleich: Ein Li-Akku mit 7,2 V lag ebenfalls lange unbenutzt herum und zeigte an den äußeren Anschlüssen Null Volt.
Nach dem Öffnen der Gehäuses zeigte sich aber, dass jede der beiden Zellen noch ca. 1 V hatte.
Nun konnten beide Zellen mit einem sehr geringen Strom wieder bis über 2,7 V gebracht werden.
Danach war ein normales Laden wieder möglich.
Die Lösung: der Mini-Akku der Solaruhr wurde herausgenommen und untersucht.
Tatsächlich, die Spannung war nur noch 0,7 V.
Also musste er ganz vorsichtig mit geringem Strom vorgeladen werden.
Dazu wurden eine 9-V-Batterie und ein 10-kΩ-Widersatnd verwendet.














