Das Schrifttum über Röhrenvoltmeter nimmt seit langem einen bedeutenden Platz in der Fachliteratur ein. Dabei handelt es sich jedoch meist um Aufsätze über einzelne Schaltungen, die untereinander oft wenig Ähnlichkeit haben, so dass der Begriff Röhrenvoltmeter recht weitläufig und unbestimmt erscheint.
Es war daher eine interessante Aufgabe, die verschiedenen Schaltungen übersichtlich zusammenzufassen und die gemeinsamen Punkte und die unterschiedlichen Ausführungsformen herauszuarbeiten.
Wenig beachtete, aber sehr wichtige Einzelheiten, wie Eingangswiderstände und Spannungsteiler für Wechselspannungs-Röhrenvoltmeter, die Bedeutung der Gitterisolation für Gleichspannungs-Röhrenvoltmeter, die verschiedenen Kompensations- und Stabilisierungsschaltungen, werden in besonderen Abschnitten dieses Buches behandelt.
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Die klassische Einteilung in Röhrenvoltmeter mit A-, B- oder C-Betrieb nach Professor Zinke wurde dabei auch auf Gleichspannungs-Röhrenvoltmeter ausgedehnt. Dadurch ergibt sich eine logische Einteilung der technischen Ausführungsformen, und die neueren Schaltungen von Universal-Röhrenvoltmetern lassen sich damit zwanglos als Aufeinanderfolge eines Diodenvoltmeters und eines Gleichspannungs-Voltmeters mit A-Betrieb erklären.
So möge diese Schrift nicht nur dem Praktiker wertvolle Aufklärungen, Anregungen und Vorbilder geben, sondern auch eine grundsätzliche Zusammenfassung dieses Gebietes der Messtechnik darstellen.